Historie

 

 

Das Autonome Frauenzentrum Potsdam e.V. wurde 1990 als gemeinnütziger Verein gegründet mit dem Anliegen, Frauen in ihren verschiedenen Lebenssituationen, Lebensfragen oder Lebenskrisen auf unterschiedlichen Ebenen zu begegnen, sie zu unterstützen und ihnen spezifische Angebote zu unterbreiten.

Der Verein wirkt mit Parteilichkeit, an den Stärken von Frauen und Mädchen orientiert, auf ihre Selbstbestimmung hin. 

 

Im Laufe der Jahre wurden daher mit viel Engagement mehrere Projekte aufgebaut, die ein umfassendes Spektrum an Angeboten für Frauen und Mädchen bereithalten.

 

 

 

 

08. Mai 1990 Gründung des Vereins Autonomes Frauenzentrum Potsdam e.V.
Mai 1990 Zuspruch des Hauses Zeppelinstraße 189
Januar 1991 Eröffnung des Frauenhauses - 17 Plätze in 6 Zimmern
13. Sept. 1991 Eröffnung des Frauenzentrums als Kultur- und Bildungszentrum für Frauen
  1992 Gründung des Notrufs für Frauen und Kinder mit bezahlten Stellen und vielen ehrenamtlichen Frauen
30. Apr 1994 erste Walpurgisnacht im Offizze in der Schiffbauergasse, organisiert durch den Notruf für Frauen und Kinder
Herbst 1994 Gründung der Frauenberatungsstelle
  1995 Bundesweites Notruftreffen in Potsdam
Dezember 1996 Eröffnung des Mädchentreffs "Zimtzicken" im Wall am Kiez
  1997 Eröffnung der Zufluchtswohnung
Dezember 1998 Ende der Personalkostenförderung für den Notruf für Frauen - Weiterführung der Arbeit auf ehrenamtlicher Basis
  2001 Schaffung einer sozialpädagogischen Betreuung von Kindern im Kontext häuslicher Gewalt für im Frauenhaus lebende Kinder - anfangs mit 18 Stunden / Woche; seit 2014 mit 30 Stunden / Woche
Dezember 2001 Einstellung des Notrufs für Frauen und Kinder, da das Projekt ausschließlich mit ehrenamtlichen Kräften nicht zu halten war
  2002 Einführung des Gewaltschutzgesetzes - politische Diskussionen über die Notwendigkeit von Frauenhäusern
  2003 Frauenberatungsstelle wird Kooperationspartnerin der Polizei in Zusammenhang mit dem Gewaltschutzgesetz - Beginn der proaktiven Beratungen
seit 2005 regelmäßige Fortbildungen der Polizei, der Telefonseelsorge und des Kinder- und Jugendtelefons zu Themen wie Häusliche Gewalt, sexueller Missbrauch an Kindern 
  2006 Brandanschlag einer psychisch kranken Frau auf das Frauenhaus - Neubewertung der Sicherheitslage
  2007 Start der Interkulturellen Arbeit des Mädchentreffs "Zimtzicken" mit der wöchentlichen multikulturellen Mädchengruppe am Schlaatz, vorerst finanziert durch Spenden und Stiftungsmittel
  2007 Eintritt der Frauenberatungsstelle in den Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) 
  2008 Umzug des Mädchentreffs zum Hans-Marchwitza-Ring (Zentrum Ost) - Verbesserung der Verkehrsanbindung und des Kontakts zu Schulen
  2008 Standpunktekampagne des bff in der Stadt Potsdam und im Landtag Brandenburg
  2009 Patinnenprojekt des Mädchentreffs "Zimtzicken" erhält den Integrationspreis der Stadt Potsdam
seit  2009 Symposien und Fachtagungen der Frauenberatungsstelle zu Anti-Gewalt-Themen
Februar 2011 Umzug des Frauenhauses an einen anonymen Standort - 21 Plätze in vier Wohneinheiten, davon eine barrierefrei
Mai 2011 Umzug von primaDonna - Frauen Kultur & Bildung und der Vereinsgeschäftsstelle in die Schiffbauergasse
seit 2011 Fortbildungen der Frauenberatungsstelle für ÄrztInnen
seit 2011 Mitarbeit der Frauenberatungsstelle in der UAG "Sexualisierte Gewalt" - Ziel: Soforthilfe und vertrauliche Spurensicherung nach Vergewaltigung im Land Brandenburg; Start: November 2014
11. Okt 2012 1. Weltmädchentag - in Potsdam: deutsch-polnische Mädchenbegegnung in Kooperation mit Hoch3 e.V. und dem Mädchenpolitischen Netzwerk Brandenburg
  2014 Regelfinanzierung der Interkulturellen Arbeit im Mädchentreff durch die Stadt Potsdam mit einer festen Personalstelle