Publikationen

Jeanette Toussaint
Zwischen Tradition und Eigensinn
Lebenswege Potsdamer Frauen vom 18. bis 20. Jahrhundert
Das Buch stellt sieben bürgerliche Frauen vor, die zu ihren Lebzeiten bekannt und geschätzt waren. Welche Wege führten sie nach Potsdam oder ließen sie von hier aus aufbrechen?
Da sind zum Beispiel die Schwestern Benda, Sprösslinge einer bekannten böhmischen Musikerfamilie. Als Sängerinnen und Komponistinnen kannte man sie in Berlin und Weimar. Oder Johanna Just, die aus Dresden kam und eine kleine private Schule zu einer anerkannten Bildungsinstitution entwickelte. Anna Zielenziger hingegen führte die Heirat mit einem jüdischen Kaufmann nach Potsdam. Sie alle lebten in den Traditionen ihrer Zeit. Doch zugleich nutzten sie die gesellschaftlichen Veränderungen, um das eigene Leben zu gestalten. So wie Anne Marie Baral, Tochter hugenottischer Glaubensflüchtlinge, die zu einer Unternehmerin im Seidenbau wurde. Oder Lotte Werkmeister, die gegen den Willen der Großmutter zum Theater ging. Auch die Orthopädin Sophie Farber verfolgte konsequent ihr Ziel und studierte zu einer Zeit, als dies für Mädchen noch keine Selbstverständlichkeit war.
Erschienen 2009
können Sie das Buch zum Preis von 7,00 Euro zzgl. Versandkosten bestellen.
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10 Jahre Autonomes Frauenzentrum Potsdam e.V.
Interviews mit Künstlerinnen und Kulturschaffenden aus 10 Jahren Frauenzentrum Potsdam, erschienen 2000.
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5 Jahre Autonomes Frauenzentrum Potsdam e.V.
Dokumentation über die ersten Jahre, erschienen 1995.
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